Epoche

Unser Dokument „Epoche“ liefert Dir nützliche Informationen in Bezug auf die Entstehung des Werks „Das siebte Kreuz“ und dessen autobiografische Bezüge. Daran schließt sich eine Analyse des Bezugs zwischen den realen Begebenheiten und deren fiktionaler Ausgestaltung in der Romanhandlung an, bevor ein eingehendes Porträt Nazideutschlands anno 1937 gezeichnet wird. Der literarische Hintergrund und die Merkmale der Exilliteratur sowie des modernen Realismus im Werk werden erörtert und durch eine Aufarbeitung der Rezeption und Adaptation des Romans ergänzt.  

Anna Seghers verfasst zwischen 1938 und 1939 ihren berühmten Roman Das siebte Kreuz in Exil im Exil in Paris. Die ersten beiden Kapitel erscheinen 1939 in der Moskauer Zeitschrift „Internationale Literatur“, aber es dauert noch drei weitere Jahre, bevor das Buch 1942 erstmalig vollständig in den USA und Mexiko veröffentlicht wird und die Autorin schlagartig weltberühmt macht.

In der Erzählung schildert die deutsche Autorin die spektakuläre Flucht von sieben Gefangenen aus dem Konzentrationslager Westhofen im Oktober 1937. Im Mittelpunkt der Geschichte steht Georg Heisler, der seit mehreren Jahren wegen politischen Opportunismus von den Nationalsozialisten inhaftiert ist. Seine Flucht führt ihn über Mainz und Frankfurt. Immer wieder findet er Zuflucht bei sehr unterschiedlichen und oft selbstlos handelnden Menschen, die ihm im Kollektiv dabei helfen, schließlich ins Ausland zu entkommen.

Die Autorin vermischt in der Erzählung viele autobiografische Elemente mit fiktionalen Inhalten. Die Region Rhein-Hessen, in der sich das Geschehen abspielt, kennt sie aufgrund ihrer dort verbachten Kindheit und Jugend. Daher sind ihr die Einwohner der Gegend, ihr Dialekt, ihre Arbeit auf dem Feld oder in den Frankfurter Fabriken, von Grund auf vertraut. Zusammen mit Augenberichten und dem Bezug zu weiteren realen Tatsachen gelingt es ihr so, die Geschichte von Georg Heislers Flucht sehr detailliert und realistisch zu erzählen. 

Unser Dokument „Epoche“ vermittelt Dir daher detaillierte Informationen in Bezug auf die Entstehung des Werkes und dessen autobiografische Bezüge. Daran schließt sich eine Betrachtung der realen Begebenheiten und historischen Hintergründe von Deutschland im Jahr 1937 an, auf denen die Handlung beruht, und stellt sie in einen Zusammenhang mit ihrer fiktionalen Ausgestaltung im Roman. Darauf aufbauend, werden zum einen der literarische Kontext des Werkes untersucht und zum anderen die Merkmale der Exilliteratur sowie des modernen Realismus näher erläutert. Abschließend werden die Rezeption und Adaptation des Romans beleuchtet und wie alle übrigen Dokumente in leicht verständlicher Sprache erklärt. 

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