Otto Bachmann

Die enge Freundschaft mit der Familie Wallau

Otto Bachmann und Ernst Wallau teilen eine antifaschistische, kommunistische Überzeugung. Anfang 1933 (S. 143) wird Otto Bachmann aufgrund seiner politischen Gesinnung (wahrscheinlich aufgrund seiner Mitgliedschaft in der KPD) nach der Machtergreifung der Nazis verhaftet und für zwei Monate in einem Lager inhaftiert (S. 155). Im Gegensatz zu Ernst Wallau wird er freigelassen und nicht mehr inhaftiert, um sein Umfeld überwachen zu können. Seither arbeitet er als Trambahnschaffner. 1936 wird er erneut wegen seinen politischen Aktivitäten verhaftet, aber später als nicht mehr politisch aktiv eingestuft.

Otto Bachmann und seine Frau sind seit langer Zeit mit der Familie Wallau befreundet. Die beiden Ehefrauen der Familien Wallau und Bachmann sind vor dreißig Jahren gemeinsam zur Schule gegangen und schon ihre Väter waren befreundet. So wachsen die Jugendfreundinnen in einer marxistischen Arbeiterfamilie auf. Schon früh werden ihnen Reden von „Bebel bis Liebknecht, von Liebknecht bis Dimitroff“ (S. 146) vorg...

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