Lagerkommandant Fahrenberg

Nichtsnutz und machtbesessener Nazi

Fahrenberg ist der Lagerkommandant des KZ Westhofen. In der Jugend soll er eigentlich Jura studieren, doch zeigt sich, dass er hierfür weder klug, noch fleißig genug ist. Stattdessen hilft er seinem Vater im Betrieb und verlegt Abflussrohre. Sein älterer Bruder, der eigentlich das Installationsgeschäft des Vaters hätte übernehmen sollen, fällt im Ersten Weltkrieg, in dem auch der jüngere Fahrenberg kämpft und als Leutnant Befehle erteilt. Er zeigt damit früh, dass er sich für den Krieg und das Morden besser eignet als für alle anderen Aufgaben. Fahrenberg wird sehr jung im 1. Weltkrieg notgetraut, zum Zeitpunkt der Handlung leben seine ältliche Frau und seine beiden fast erwachsenen Töchter mit seinen Eltern zusammen in einem Haus am Marktplatz seiner Heimatstadt Seeligenstadt (S. 223).

Fahrenberg schließt sich in den 1920er Jahren dem SA-Sturm an, um dort Karriere zu machen, anstatt das Installationsgeschäft des Vaters zu übernehmen. Insgeheim träumt er davon, „mit seinem SA-Sturm kleine S...

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