Das siebte Kreuz

Anna Seghers Roman Das siebte Kreuz (1942) schildert die Flucht von sieben Häftlingen aus dem fiktivem Konzentrationslager Westhofen bei Worms im Oktober 1937. Der wütende Lagerkommandant Fahrenberg schwört daraufhin, die verschwundenen Insassen innerhalb von sieben Tagen wieder einzufangen. Außerdem lässt er sieben Platanen beschneiden und in Schulterhöhe an sie Querbretter annageln, um die entflohenen Männer daran zu foltern: Sieben Kreuze warten nun im KZ auf ihre sieben Opfer. 

Jeder der sieben Flüchtlinge versucht, auf eigene Faust seinen rücksichtslosen Verfolgern und ihren Bluthunden zu entrinnen, doch schon am ersten Tag werden die ersten beiden Häftlinge wieder gefasst. Zwei weitere entkommene Männer werden im Laufe der nächsten Tage wieder gefangen und zwei weitere sterben auf der Flucht. Damit entkommen zumindest sie der blutigen Rache des sadistischen Lagerkommandanten und der brutalen Wachmannschaften des KZ. Nur der Hauptfigur der Geschichte, Georg Heisler, gelingt nach sieben Tagen die Flucht ins Ausland. Unsere KapitelzusammenfassungInhaltsangabe und kurze Zusammenfassung vermitteln aus verschiedenen Blickwinkeln heraus einen genaueren Überblick über das Geschehen und erlauben es, die Entwicklung der ebenso grausamen wie spannenden Handlung nachzuvollziehen. 

Unsere gründlichen Charakterisierungen porträtieren zunächst die sieben Flüchtlinge, die im Zentrum der Romanhandlung stehen: Georg Heisler, Beutler, Wallau, Aldinger, Pelzer, Füllgrabe und Belloni. Des Weiteren werden die beiden treuen Jugendfreunde Georgs, Franz Marnet und Paul Röder, umfassend charakterisiert und ihre Hilfe bei dessen Flucht beschrieben. Auch die Eigenschaften und die Rolle von Georgs Ehefrau Elli sowie von Wallaus Freund und seinem späteren Verräter Otto Bachmann und von Ernst, dem Schäfer, werden ausführlich eingeordnet. Ihnen stehen die Vertreter des nationalsozialistischen Lagers gegenüber, die anhand der Charakterisierungen des Lagerkommandanten Fahrenberg und des SA-Scharführers Zillich analysiert werden. 

Unser Dokument „Epoche“ vermittelt Dir detaillierte Informationen in Bezug auf die Entstehung des Werkes und dessen autobiografische Bezüge. Daran schließt sich eine Betrachtung der realen Begebenheiten und historischen Hintergründe von Deutschland im Jahr 1937 an, auf denen die Handlung beruht. Anschließend werden zum einen der literarische Kontext des Werkes untersucht und zum anderen die Merkmale der Exilliteratur sowie des modernen Realismus erläutert, bevor die Rezeption und Adaptation des Romans näher beleuchtet werden. 

Unsere eingehende Analyse untersucht die wichtigsten Bausteine der komplexen Erzählung: Titel und Untertitel, Aufbau, Orte, Zeit, Erzähltechnik hierunter Simultanität und Parallelität, Figurenrede, Sprache, Sprach- und Stilmittel, die Zahlensymbolik und die Motive des Kreuzes Kreuz, Ernst den Schäfer als guten Hirten und nimmt endlich den Vergleich Buch-Film vor.

Unsere ausführliche Interpretation befasst sich mit den sieben unterschiedlichen Aspekten des Romans: Faschismus und Nationalsozialismus, Mitläufer und Handlanger, Solidarität, Himmel und Hölle, Anna Seghers Absicht und Vorgehen, dem offenen Ende und der Erzählung als historischem Bericht. Unsere Lektürehilfe zu Das siebte Kreuz bietet eine verlässliche und leicht verständliche Informations- und Inspirationsquelle für alle Schüler*innen und bildet die ideale Grundlage für die optimale Vorbereitung auf Klausuren oder Referate, Abitur oder Matura.
 

Referenzbuch: Seghers, Anna: Das siebte Kreuz. Roman aus Hitlerdeutschland. Berlin: Aufbau Taschenbuch, 2020 (3. Auflage)

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen

Das siebte Kreuz

[2]
Benutzerbewertungen
  • 27.06.2021
  • 10.06.2021