Aufbau

Eichendorffs Novelle »Das Schloss Dürande« kann in eine Rahmen- und eine Binnenerzählung unterteilt werden. 

Rahmenhandlung

Die kurze Rahmenhandlung besteht aus sieben Zeilen am Anfang der Geschichte und aus nur zwei Sätzen an ihrem Ende. Sie verleiht der Erzählung deshalb eine Kreisform, weil die beiden kurzen Abschnitte das gleiche statische Bild des Schlosses Dürande wiedergeben. 

Zu Beginn der Novelle tritt ein auktorialer Erzähler auf, der die Kerngeschichte wiedergeben wird. Um die Leser auf seine Erzählung einzustimmen, beschreibt er zunächst einen ihrer Hauptschauplätze, wie er zum gegenwärtigen Zeitpunkt vorzufinden ist. Damit nimmt er bereits das Ende der Binnenhandlung, den Brand des Schlosses, vorweg: „In der schönen Provence liegt ein Tal zwischen waldigen Bergen, die Trümmer des alten Schlosses Dürande sehen über die Wipfel in die Einsamkeit herein; von der andern Seite erblickt man weit unten die Türme der Stadt Marseille; wenn die Luft von Mittag kommt, klingen bei klarem Wetter die Glocken herüber, sonst hört man ni...

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