Analyse

Unsere ausführliche Analyse zu Das Schloss Dürande widmet sich den einzelnen inhaltlichen, dramaturgischen und sprachlichen Aspekten des Werkes. Sie bleibt nahe am Primärtext und zitiert anschauliche Beispiele. Zunächst erfolgt eine Erläuterung des Novellentitels unter Berücksichtigung seiner dramaturgischen und symbolischen Bedeutung. Die leitmotivische Funktion des Titels steht in diesem Zusammenhang ebenso im Vordergrund wie Eichendorffs Kritik am Ancien Régime, die sich über die optische Gestaltung des Schlossmotivs vermittelt. 

Der anschließende Abschnitt widmet sich den sprechenden Namen: Hippolyt, Gabriele, Dürande und Renate. Auf diesen Teil folgt die Schilderung der Schauplätze der Novelle. Sie beginnt mit den Handlungsorten in der Provence, wobei auch die Unklarheiten und Widersprüche in Eichendorffs Beschreibungen benannt werden. Außerdem werden sowohl die Stadt Paris als wesentlicher Schauplatz als auch wie die Wandlung der Handlungsorte im Laufe der Erzählung beleuchtet.

Unsere detaillierte Analyse befasst sich darüber hinaus mit den zeitlichen Aspekten der Novelle. Die chronologischen Abläufe der Handlung werden ebenso nachvollzogen wie die Wechsel im Erzähltempus sowie die Raffungen und Rückblicke. Erwähnung findet ferner die symbolische Bedeutung der Tageszeiten.

Anschließend wird ein Blick auf den Aufbau der Novelle geworfen. Zu diesem Aufbau gehören die Rahmung der Geschichte, der dramenähnliche Spannungsbogen sowie die einzelnen Querverweise und Symmetrien, welche die Informationslage und Entwicklung der Hauptfiguren betreffen. Nicht zuletzt wird beschrieben, wie Gabrieles Märchen in den Aufbau integriert worden ist. 

Die Erzählweise ist Gegenstand des darauffolgenden Abschnitts. Die auktorialen und personalen Aspekte des Erzählens finden ebenso Berücksichtigung wie die wichtigsten Merkmale der Figurenrede. Darauf wird eine eingehende Sprachanalyse vorgenommen, die sich mit den Naturbeschreibungen, der Synästhesie und den Mitteln der Scheinbarkeit und Verwirrung beschäftigt. An die Sprachanalyse knüpft die ausführliche Stilmittelanalyse an, welche die Bildhaftigkeit, Gefühlsverstärkung und weitere einzelne rhetorische Figuren in den Blick nimmt. Der letzte Abschnitt der Analyse untersucht die Symbole und Motive von Ludwig Tiecks Erzählung Das Schloss Dürande. Zu diesen gehören das Gewitter, das Feuer, der Storch, die Uhr und der Garten. 

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