Inhaltsangabe

Einleitung

Joseph von Eichendorffs Novelle »Das Marmorbild« erscheint im Jahre 1819. Sie handelt von dem jungen, unerfahrenen Dichter Florio, der sich zwischen der erotischen Venus und der unschuldigen Bianka entscheiden muss und beinahe einem trügerischen Liebeszauber zum Opfer fällt. 

Eichendorff orientierte sich bei der Entstehung maßgeblich an der Venussage, wie sie bereits im Mittelalter erzählt wurde. Auch lassen sich autobiografische Bezüge im »Marmorbild« finden sowie Anknüpfungen an frühere Werke Eichendorffs. Nicht zuletzt setzt sich die von zahlreichen Allegorien durchdrungene Novelle mit der Gegenüberstellung von Klassik und Romantik sowie Christentum und Heidentum auseinander.

Die Begegnung mit Fortunato und Bianka

Der zurückhaltende Dichter Florio reitet auf seinem Pferd durch Italien, um Erfahrungen zu sammeln und das Leben kennenzulernen. Vor den Toren der Stadt Lucca lernt er den freundlichen und aufgeweckten Sänger Fortunato kennen. Dieser erkennt in Florio einen unbedarften Romantiker und warnt ihn vor den Verlockungen des Frühlings.

Die beiden Reiter gelangen unverhofft auf einen Festplatz. Florio beobachtet eine Gruppe von Mädchen beim Federballspiel und wirft ein Auge auf die zierliche Kindfrau Bianka. Unterdessen veranstaltet Fortunato ein kleines Konzert und Florio erkennt, dass es sich bei seinem neuen Bekannten um ein...

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