Charakterisierungen

Joseph von Eichendorffs Novelle „Das Marmorbild“ (1819) spielt in der toskanischen Stadt Lucca und in deren Umgebung.  Die Prosa-Erzählung mittlerer Länge hat eine begrenzte Anzahl an Protagonisten. bei den Figuren handelt es sich eher um Typen denn um individuelle Charaktere. Ihr Schicksal und ihr Charakter sind eng miteinander verknüpft. Unsere Charakterisierungen befassen sich mit den fünf wichtigsten Figuren der Novelle. Sie beschreiben den unerfahrenen Nachwuchsdichter Florio, die unschuldige Kindfrau Bianka, den weisen Sänger Fortunato, den hinterhältigen Ritter Donati sowie die verführerische Sagenfigur Venus

Zu den Beschreibungsmerkmalen gehören die Namensdeutung, das äußere Erscheinungsbild, die soziale und familiäre Herkunft sowie die Charaktereigenschaften und Neigungen. Darüber hinaus wird deutlich, in welcher Beziehung die Figuren zueinander stehen und welche Entwicklung sie im Laufe der Handlung durchlaufen. Dies gilt insbesondere für den Einfluss, den die Charaktere auf den Protagonisten Florio ausüben. Die Charakterisierungen verhelfen dabei, sich ein einheitliches Bild von der Figur zu machen. Sie orientieren sich eng am Text und werden mithilfe von anschaulichen Zitaten leicht verständlich gemacht.

 

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