Zeit

Zeitstruktur

Die Handlung des »Marmorbildes« ist chronologisch aufgebaut und erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa einer Woche. Mit dem Sonntag (vgl. S. 24) wird lediglich ein einziger Wochentag erwähnt. Alle sonstigen Zeitangaben beziehen sich auf die Tageszeiten. Trotz der vagen Angaben lässt sich der zeitliche Verlauf problemlos ermitteln.

Die Geschichte beginnt an einem Freitagabend im Sommer (vgl. S. 3). Am Schluss des ersten Kapitels ist es Nacht („Sternenhimmel, S. 11; „Dunkelheit“, S. 13) und Florio gelangt an den geheimnisvollen Weiher, an dem er zum ersten Mal die Venus erblickt. 

Wie die meisten Abschnitte der Novelle beginnt auch das zweite Kapitel mit dem Morgen des nächsten Tages (vgl. S. 16). Als die „Mittagssonne“ (S. 19) am Himmel steht, gelangt Florio in den Lustgarten der Venus. Im „Abendrot [ ]“ (S. 23) kehrt er schließlich in die Herberge zurück.

„Am folgenden Morgen“ (S. 24) begegnet Florio erst Donati und anschließend dem Sänger Fortunato. Dass dieser Tag ein Sonntag ist, spielt in Verbindung mit dem christlichen Glauben eine besondere Rolle. Der heilige Tag dient Gottes Ehre, was den ungläubigen Donati jedoch kaltlässt. Entsprechend ignoriert er auch das sonntägliche Jagdverbot. 

„[D]en ganzen folgenden Tag“ (S. 25) sucht Florio erfolglos nach dem Garten der Venus. Am Abend besucht er schließlich in Begleitung Fortunatos den Maskenball: „Es war...

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