Interpretation

Unsere gründliche Interpretation beleuchtet die wichtigsten Themen in Christine Nöstlingers Roman „Das Austauschkind“ (1982). Zunächst befasst sie sich mit dem Thema Harmonie und Chaos in der Familie Mittermeier. Während Herr und Frau Mittermeier beide den Wunsch nach einer perfekten Familie hegen und nach außen hin stets das Bild einer friedlichen Familienharmonie präsentieren, sieht die Realität im Alltag jedoch anders aus. Konflikte und Streitigkeiten stehen regelmäßig auf der Tagesordnung, besonders zwischen der rebellischen Teenagertochter Bille und ihrer sich in alles einmischenden und bestimmenden Mutter. Als dann auch noch der unangepasste und provokante Jasper in die Familie hineinkommt, scheint das Chaos perfekt zu werden. Doch ironischerweise ist es gerade Jasper, der die Familie Mittermeier wieder mehr zusammenwaschen lässt.

Anschließend werden Jaspers Verhalten und seine Entwicklung genauer beleuchtet. Dazu werden verschiedene Unterpunkte untersucht: Seine Entwicklung vom unnahbaren Austauschkind hin zum missverstandenen Außenseiter, vom glücklichen Familienmenschen hin zum enttäuschten und verletzten Sohn und schlussendlich seine geglückte Eingliederung in die Familie Mittermeier. Dann fokussieren wir uns auf Billes und Jaspers Beziehung, die auf Verständnis und Empathie basiert. Abschließend wird die Relation zwischen den beiden Außenseiter Ewald und Jasper näher beleuchtet: ihre anfängliche gegenseitige Zurückweisung, ihre Annäherung und ihre Freundschaft.

Unsere Interpretation bleibt nahe am Text und die Angabe der genauen Seitenangaben erleichtert das Wiederfinden der relevanten Stellen im Buch. Sie ist in leicht verständlicher Sprache erklärt und bietet eine fundierte Grundlage für die Interpretation im Deutschunterricht.

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