Epoche

Christine Nöstlingers Romans „Das Austauschkind“ wird durchgängig aus der Ich-Perspektive des dreizehnjährigen Ewald Mittermeier erzählt. Der Teenager ist in seiner Schule eher in der Position eines Außenseiters, er besitzt keine richtigen Freunde und sehnt sich stets danach, allein zu sein. Auch der englische Austauschschüler Jasper hat Schwierigkeiten damit, freundschaftliche Bande zu knüpfen. Die letzte junge Hauptakteurin der Erzählung, die fünfzehnjährige Bille, nimmt hingegen kein Blatt vor dem Mund, um ihre konservativen Eltern zu kritisieren. Dieser explosive Cocktail von verschiedenen Haltungen, die eng mit der Pubertät verknüpft sind, bildet die Grundlage für die spannende Handlung und für die Sorgen der beiden Eltern Mittermeier. Ihre geregelte und perfekte Welt wird in den Sommerferien plötzlich auf den Kopf gestellt und der Zusammenhalt der Familie bedroht. Was sollen sie tun, um ein Chaos abzuwenden? 

Der Abschnitt „Epoche“ beginnt mit einem Überblick über die Entstehung und die Rezeption des Romans. In diesem Zusammenhang wird nicht nur erklärt, wie die Autorin Christine Nöstlinger ihre Inspiration für den Roman gefunden hat, sondern auch, auf was für Reaktionen er seit seiner Veröffentlichung im Jahre 1982 gestoßen ist. 

Anschließend wird in diesem Abschnitt ein Einblick in die verschiedenen Arten des Schüleraustausches gewährt. Das Thema Pubertät wird dann anhand der drei Jugendlichen Ewald, Bille und Jasper näher beleuchtet. Abschließend werden die Merkmale des Jugendromans im Werk erläutert.

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