Zeit

Wien der 1980er Jahre

Christine Nöstlingers Roman „Das Austauschkind“ (1982) beschreibt die Stadt Wien zu Anfang der 1980er Jahre. Die im Roman beschriebene Welt weist deshalb einige Abweichungen von der Gegenwart auf. In der Erzählung wird beispielsweise noch mit der alten österreichischen Währung, dem Schilling, bezahlt (vgl. S.21). Es existieren noch keine Smartphones und es ist zu dieser Zeit nicht für jeden Haushalt selbstverständlich, ein Telefon zu besitzen. Ewalds Großmutter besitzt beispielsweise keines (vgl. S.42), weil das Telefonieren viel Geld kostet (vgl. S.29). Ohrfeigen und Klapse gehören damals noch zu den üblichen und traditionellen Erziehungsmethoden (vgl. S.82). 

Elf Sommerwochen

Die Handlung im Roman „Das Austauschkind“ ist zeitlich sehr genau umrissen. Wie in Tagebucheinträgen sind die Kapitel direkt mit einer Datumsüberschrift versehen. Der einzige Abschnitt, der nicht in einzelne Tage aufgegliedert ist, ist das erste Kapitel „Alles, was vorher geschah“. Hier wird ein Zeitraum von fünf Wochen ohne weitere Unterteilungen in kleinere zeitliche Einheiten wiedergegeben. Die anderen Kapitel lassen sich hingegen genau einem Datum zuordnen.

Die Handlung beginnt etwa fünf Wochen vor de...

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