Stilmittel

Vielfältige Stilmittel verleihen Christine Nöstlingers Roman „Das Austauschkind“ eine hohe literarische Qualität. Einige davon werden im Folgenden nun aufgelistet und mit Beispielen aus dem Text illustriert:

Alliteration

(Wiederholung von Buchstaben oder Silben zu Beginn benachbarter Wörter)

Geschepper und Gepumper.“ (S.131)

Knorr-und Knarzgeräusche“ (S.68)

Akkumulation

(Häufung von Begriffen)

„Ganz egal, ob es sich um Schafwollsocken, Füllfedern, Englandaufenthalte, Unterhosenlängen oder Ausflugsziele handelt.“ (S.10)

Anapher

(Wiederholung eines Wortes oder einer Wortgruppe am Satzanfang)

Und meine elektrische Eisenbahn hatte er aus den Kisten geholt (…). Und die leer gefutterten Marmeladengläser und die Sardinendosen und Eispackungen lagen natürlich auch dazwischen. Und sehr viele verschnäuzte Papiertaschentücher. Und Fliegen waren viele im Zimmer.“ (S.77)

Ich gab auf! Ich war viel zu müde. Ich schlief ein.“ (S.127)

Aposiopese

(Abbruch eines Satzes)

„Und außerdem (…) ist da noch was… (…) Es gibt nämlich noch ein Problem mit Jasper. Er…“ (…). Er…“ (S.143)

Asyndeton

(Aufzählung ohne Konjunktion)

„Ganz egal, ob es sich um Schafwollsocken, Füllfedern, Englandaufenthalte, Unterhosenlängen oder Ausflugsziele handelt. Meine Mutter weiß, was für mich gut ist.“ (S.11)

„Ein korpulenter, rotblonder, sommersprossiger Knabe stürzte auf das Fließband zu.“ (S.50)

Chiasmus

(Kreuzstellung von Satzgliedern) 

„Der Englischlehrer wollte garantiert nichts von meiner Mutter!...

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