3: Rosalie geht sterben

Seiten: 51- 77

Figuren: Rosalie, der Arzt, Rosalies Schwager, Lore, Lores Schwester, Rosalies Neffe Frank, Herr Freytag, Leo Richter, Silvia, ein junger Mann, ein Psychiater, ein Angestellter vom Reisebüro, Rosalies Nichte Lara Gaspard, zwei Flugzeugpassagiere, ein Mitarbeiter der Fluglinie, ein Bahnmitarbeiter, der Schaffner, zwei Zugpassagiere, ein dünner Mann, ein Taxifahrer

Orte: Rosalies Wohnort, San Francisco, Basel, ein Provinzort in der Schweiz, Zürich

Zeit: Ungefähr eine Woche, bis Montag

Inhalt:

Die über achtzig Jahre alte Witwe Rosalie ist eine literarische Figur in einer Geschichte, die der Schriftstellers Leo Richter schreibt. Sie ist die Mutter dreier Töchter und pensionierte Lehrerin. Sie hat unheilbaren Bauchspeicheldrüsenkrebs. Sie möchte sich das Leben nehmen, doch in ihrem Bekanntenkreis und ihrer Familie gab es einige Fälle von Selbstmorden, die alle sehr schmerzhaft und qualvoll verlaufen sind.

Rosalie beschließt daher, sich an einen Schweizer Verein für Sterbehilfe zu wenden. Herr Freytag von der Sterbehilfe berät Rosalie und verspricht ihr, ihren Fall schnell zu bearbeiten, weil Rosalies Arzt ihr nur noch wenige Wochen zum Leben vorausgesagt hat.

In einer Nacht träumt Rosalie heftig und als sie aufwacht, merkt sie, dass sie ihr Schicksal nicht einfach akzeptieren will. Sie wendet sich an Leo Richter, der sie erfunden hat, und bittet ihn, ihr ein anderes Ende zu geben. Doch der Autor sagt, dass ihre Geschichte nun einmal von ihrem Tod handelt. Rosalie beschließt, ihren Töchtern nichts von der Sterbehilfe zu erzählen.

Sie trifft sich mit ihren Freundinnen Silvia und Lore zu Kaffee und Kuchen. Die Frauen unterhalten sich über ihre Enkelkinder. Rosalie erzählt auch von Tommi, einem Enkel, den sie nur erfunden hat.

Im Laufe des Treffens bemerkt Rosalie, dass sie und ihre Freundinnen wie typische alte Damen gekleidet sind. Ihr fällt auch auf, dass sie wirklich über typische Themen für alte Damen sprechen – die Enkelkinder sind das Wichtigste. Sie wundert sich darüber, dass s...

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