Zeit

Insgesamt umfasst die Zeitspanne, in der sich alle Geschichten in „Ruhm“ abspielen, mindestens ein Jahr und ein paar Monate. Wann genau sie stattfinden, wird nie erwähnt, doch aufgrund der technischen Geräte und der Medien, die hier eine Rolle spielen, lässt sich erschließen, dass sich die Geschichten nach der Jahrtausendwende 2000 abspielen, jedoch bevor die Smartphones sehr verbreitet wurden, also ungefähr in der Entstehungszeit des Romans, ca. 2006 – 2009.

Die Handlung von „Ruhm“ wird nicht in der zeitlichen Reihenfolge wiedergegeben. Die Geschichten sind miteinander verbunden, doch sie sind nicht dem Ablauf entsprechend angeordnet. Mehrere Beispiele bekräftigen diese Tatsache:

-  Am Anfang könnte die Geschichte Nummer 3 „Rosalie geht sterben“ stehen. In Geschichte 2 erinnert Elisabeth sich daran, wie sie Leo Richter vor sechs Wochen kennengelernt hat, und zu diesem Zeitpunkt war die Geschichte über Rosalie bereits veröffentlicht und bekannt (S. 29).

- Die Geschichten „Der Ausweg“ (Geschichte 4), „Stimmen“ (Geschichte 1), „Ein Beitrag zur Debatte“ (Geschichte 7) und „Wie ich log und starb“ (Geschichte 8) geschehen ungefähr gleichzeitig beziehungsweise überschneiden sich. Ebling beantwortet in „Stimmen“ deshalb Ralf Tanners Anrufe, weil er seine Mobiltelefonnummer zugeordnet bekommen hat. Ralf Tanner gerät in der 4. Geschichte dadurch in Schwierigkeiten. Der Fehler wird in dem Unternehmen für mobile Telekommunikation verursacht, in dem der Abteilungsleiter aus Geschichte 8 und Mollwitz aus Geschichte 7 arbeiten. Mollwitz bloggt auch über die ...

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