Die digitale Revolution

„Ruhm“ spielt in den Jahren nach der Jahrtausendwende 2000 und nach der digitalen Revolution, doch vor der massiven Einführung der Smartphones, die im Roman noch keine besondere Rolle spielen. Doch auch ohne die Smartphones sind die Wirkungen der digitalen Revolution bereits sehr stark spürbar.

Mithilfe der Mobiltelefone konnten damals private Telefongespräche auch in der Öffentlichkeit getätigt werden. Aufgrund dessen hörte man immer mehr Menschen, noch dazu völlig Unbekannte, Privatgespräche in der Öffentlichkeit führen. Der praktische Vorteil des Mobiltelefons war natürlich die Möglichkeit, überall wichtige (ob private oder geschäftliche) Gespräche führen zu können, aber auch die Chance, in einer brenzligen Situation Hilfe anfordern zu können. Durch die digitale Technologie wurden die Menschen auch leichter kontrollierbar.

Die Verbreitung des Internets gesttatete die ständige, grenzenlose Informationssuche. Dies wirkte sich auf die Art und Weise, in welchem Tempo etwa Hausaufgaben erledigt werden konnten, aus und zum Beispiel auf die Effektivität der Forschung an den Universitäten. Die E-Mail ermöglichte es, schriftliche Nachrichten, die sonst ganze Briefe füllen würden, innerhalb von Sekunden an einen Empfänger zu senden – früher musste man mit mehreren Tagen Postweg rechnen, wenn man einen physischen Brief verschickte.

In Internetforen und anderen sozialen Medien können plötzlich Nutzer Meinungen, aber oft auch Informationen zu den verschiedensten Themen austauschen. Auf Plattformen, wie Facebook oder dem in der Entstehungszeit des Romans in Deutschland noch recht populären Studi-VZ, können Nutzer ein eigenes Profil gestalten – und die Möglichkeit besteht, sich ganz anders darzustellen,...

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