Rosalie

Die pensionierte Lehrerin

Rosalie ist die Hauptfigur der dritten Geschichte „Rosalie geht sterben“ (S. 51). Ihr Alter liegt ungefähr bei Anfang achtzig (S. 51).[1] Besonders schön war Rosalie noch nie (S. 75). Sie trägt merkwürdige Kleidung und eine alberne Frisur, wie sie selbst urteilt (S. 57). Im Sommer begibt sie sich mit einer dicken Jacke und einem Regenhut nach draußen (S. 57). Sie sieht gebrechlich und krank aus (S. 67).

Rosalie ist eine literarische Figur aus der Feder des Schriftstellers Leo Richter. Er sagt, sie sei von all seinen Romanfiguren die klügste (S. 51). Sie ist nachdenklich, lebt sehr bewusst und vernünftig.  Als Mädchen war sie eine gute Schülerin. Dann ist sie Lehrerin geworden und hat den Beruf 40 Jahre lang ausgeübt (S. 51). Nach zwei Ehen ist sie Witwe geworden und hat drei erwachsene Töchter. Sie lebt von ihrer Pension (S. 51).

Sie hat zwei Freundinnen namens Lore und Silvia, mit denen sie manchmal Kaffeetrinken geht. Dann reden die alten Damen über ihre Enkel (S. 56). Rosalie hat eine gute Fantasie und Schauspielertalent: Einmal erfindet sie einfach einen Enkel namens Tommi und spricht sehr überzeugend über ihn. Ihre Freundinnen ignorieren, dass Tommi nur eine Fantasiefigur ist (ebd.).

Die unheilbare Krankheit

Rosalie ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und hat nur noch wenige Wochen zu leben. Sie nimmt diese Nachricht ziemlich gefasst auf. Sie ist Realistin (S. 51). Sie durchlebt keine lange Trauerphase, sondern hat sich schon nach wenigen Tagen einen Plan für ihr weiteres Vorgehen ausgedacht: Sie will ih...

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