Maria Rubinstein

Die harmonische Schriftstellerin

Maria Rubinstein ist die Protagonistin der fünften Geschichte „Osten“ in Daniel Kehlmanns Roman Ruhm. Sie ist von Beruf Autorin, Mitte vierzig, und ihr Körperbau ist klein und rundlich (S. 96). Sie hat eine Reihe von Kriminalromanen geschrieben, die von einem melancholischen Detektiv namens Kommissar Regler handeln (S. 96). Ihre Bücher sind ziemlich populär. Sie werden auch ins Russische übersetzt und in zentralasiatischen Ländern verkauft (S. 116).

Maria führt ein geregeltes Leben. Sie ist glücklich verheiratet (S. 96). Sie und ihr Mann verstehen sich ohne viele Worte: Am Telefon reichen wenige, kurze Sätze aus und die beiden wissen, wie es dem anderen geht (S. 102). Maria hat es am liebsten ruhig und kann mit Stress nicht gut umgehen (S. 96). Zuhause schreibt sie vorzugsweise im Arbeitszimmer mit Blick auf ihren Garten, während sie Tee trinkt (S. 96).

Die Geschichte „Osten“ handelt davon, wie Maria auf einer Reise verschollen geht. Obwohl das geregelte Leben sie am meisten zufriedenstellt, ist Maria von Natur aus neugierig (S. 96). Als ihr Schriftstellerkollege Leo Richter eine berufliche Reise nach Zentralasien absagt, springt sie für ihn ein, ohne richtig zu wissen, was sie in dem fremden Land erwartet. Sie soll hier mit einer Gruppe europäischer Kollegen, die alle beruflich mit Journalismus oder der schriftstellerischen Tätigkeit zu tun haben (S. 99 f.), durchs Land gefahren werden.

Verhängnisvolle Zurückhaltung

Maria ist durch die strapaziöse Reise sehr erschöpft. Als sie in dem fremden Land ankommt, schwitzt sie viel und sieht müde aus (S. 96). Sie versteht selbst nicht ganz,...

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