Rezension

In dem E-Mail-Roman Roman Gut gegen Nordwind des österreichischen Schriftstellers Daniel Glattauer geraten die beiden Hauptprotagonisten durch einen Zufall miteinander in Kontakt: Emmi möchte ein Zeitschriftenabonnement kündigen und landet aufgrund eines Tippfehlers auf Leos Computer. Dieser antwortet ihr und es entwickelt sich ein intensiver Austausch, welcher sich über einen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren erstreckt.  Er besteht aus nahezu 800 Nachrichten, die Emmi Rothner und Leo Leike im Laufe der Geschichte untereinander austauschen.

Leo arbeitet als Sprachpsychologe und Kommunikationsberater an der Universität. Er ist 36 Jahre alt und nach einer gescheiterten Beziehung wieder Single. Emmi ist von Beruf Webdesignerin und erstellt Homepages. Sie ist 34 Jahre alt und mit Bernhard verheiratet. Emmi hat zudem zwei Stiefkinder, die Bernhard mit in die Ehe brachte.

Obwohl die beiden Protagonisten sich meist täglich, manchmal sogar im Sekundentakt E-Mails schicken, erfährt der Leser nur wenig über ihren Alltag. Stattdessen bauen Leo und Emmi über ihren schriftlichen Kontakt Nähe und Vertrauen auf und offenbaren sich Gefühle, die sich schon bald von einer freundschaftlichen Ebene weiter zu leidenschaftlichen Emotionen entwickeln.

Leo und Emmi fühlen sich voneinander angezogen und äußern daher immer wieder den Wunsch, ihren Schreibpartner auch persönlich kennenzulernen. Dies ist leicht möglich, denn beide leben zufällig in der gl...

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