Zusammenfassung

Der Roman Corpus Delicti ist ein Zukunftsroman und spielt in der Mitte des 21. Jahrhunderts. Die Lebensumstände der Menschen haben sich im Vergleich zur Gegenwart drastisch verändert: Luftverschmutzung durch Kraftwerke oder Kohleabbau gibt es nicht mehr. Anstelle von Autos oder Zügen fahren nun Magnetbahnen. Die Energiegewinnung erfolgt ausschließlich über Solarzellen.

Die Menschen leben in einer Gesundheitsdiktatur und werden von der Regierung – hier Methode genannt – überwacht. Oberste Priorität haben der menschliche Körper und seine Gesunderhaltung. Jeder Bürger trägt einen implantierten Chip im Oberarm, mit dem die Methode die Gesundheitswerte abfragen kann. Zudem hat jeder Mensch bestimmte obligatorische Auflagen zu erfüllen. Dazu gehören ein tägliches Fitnessprogramm, eine gesunde Ernährung und das strikte Verbot, schädliche Substanzen, wie Nikotin oder Alkohol, zu konsumieren. Verstöße gegen diese Auflagen werden mit empfindlichen Strafen geahndet. 

In diesem System lebt die junge Biologin Mia Holl. Sie ist alleinstehend und zunächst eine treue Anhängerin der Methode. Als jedoch ihr Bruder Moritz wegen Mordes und Vergewaltigung verurteilt wird und sich daraufhin im Gefängnis erhängt, regen sich bei Mia erste Zweifel. Obwohl die DNA ihres Bruders im Körper des Mordopfers gefunden wird, beteuert er bis zuletzt seine Unschuld. 

Aus Kummer über den Verlust ihres Bruders, den sie sehr liebte, verlässt Mia vier Wochen lang ihre Wohnung nicht mehr. Zudem vernachlässigt sie ihre Gesundheitspflichten und gibt die obligatorischen Untersuchungsergebnisse, wie Blut- und Urinwerte, nicht rechtzeitig ab. Mia wird mehrmals vom Gericht vorgeladen und schließlich zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. 

Mia macht ...

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