Zeit

Zwei Zeitebenen

Im Roman existieren zwei Zeitebenen. Die Haupthandlung – der Fall Mia Holl – wird im Präsens erzählt und ist in der Zukunft angesiedelt:„(...) in der Mitte des einundzwanzigsten Jahrhunderts – dort beginnt unsere Geschichte“ (S.12). Dabei folgen die Kapitel einer chronologischen Reihenfolge und werden immer wieder durch Rückblenden unterbrochen.

Die Nebenhandlung beschreibt in Rückblenden das Leben von Moritz bis hin zu seiner Verhaftung und seinem anschließenden Freitod. Sie spielt in der Vergangenheit und wird im Präteritum erzählt. Um den Zeitenwechsel noch deutlicher zu machen, weist die Autorin den Leser explizit darauf hin: „Wählen wir für ein paar Minuten die Vergangenheitsform“ (S. 60).

Die Rückblenden (Kap. 7, 9, 15, 22, 28, 32) werden nicht chronologisch erzählt. Sie beginnen mit der Beschreibung des Falls von Moritz, als dieser aufgrund von DNA-Spuren des Mordes an Sybille verurteilt wird und bis zuletzt seine Unschuld beteuert (Kap. 7). Die letzte von insgesamt sechs Rückblenden (Kap. 32) beschreibt ein Treffen von Mia und Moritz...

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