Epoche

In der zukünftigen Gesellschaft, in der sich die Geschichte von Julie Zehs Corpus Delicti sich abspielt, garantiert die Regierung, die sich Methode nennt, den Bürgern ein langes und gesundes Leben ohne Krankheit, Schmerz und Leid. Dafür müssen alle genau auf ihre Hygiene und Gesundheit achten. Das private und das öffentliche Leben eines jeden Bürgers müssen zu jeder Zeit kontrolliert werden. Alles, was Ungesundes ist, ist natürlich auch verboten.

Das Kapitel Epoche beschäftigt sich zunächst mit der Entstehung des Romans und seiner Vorlage. Außerdem wird auf die autobiografischen Bezüge zum Leben der Autorin und Juristin Juli Zeh hingewiesen, die den großen Einfluss auch auf ihr Gesamtwerk erkennen lassen.

Das Justizdrama ist an wenigen unterschiedlichen Handlungsorten angesiedelt, die aufgrund der knappen Beschreibungen nicht leicht erkennbar sind. Das Kapitel Epoche beschreibt diese Orte und liefert eine genaue Zuordnung, die das Verständnis der Gesamthandlung sehr erleichtert. Außerdem werden die beiden Zeitebenen erläutert und hinsichtlich ihrer Funktion für die Handlung untersucht.

Ein großer Abschnitt widmet sich dem Genre Zukunftsliteratur und ordnet Zehs Roman in den Bereich Dystopie ein. Dabei werden die wichtigsten Merkmale der Gattung und deren Vorkommen im Roman erklärt.

Da viele Rezensenten Corpus Delicti als eine Parabel bezeichnen, wird auch dieser Aspekt näher erläutert. Dabei wird anhand von Textstellen untersucht, ob der Vergleich gerechtfertigt ist.

Abschließend widmet sich dieser Abschnitt der Rezeption des Romans und der Kritik am Roman, der von den Lesern sehr unterschiedlich aufgenommen wurde....

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