Charakterisierung Sophie

Die angepasste Staatsdienerin

Sophie ist eine hübsche junge Frau, die ihre blonden Haare zu einem „hochsitzenden Pferdeschwanz gebunden“(S.12) trägt. Ihr genaues Alter erfährt der Leser nicht: Sophie ist ein paar Jahre jünger als die 34-jährige Mia (S. 51). Sophie ist Richterin und liebt ihren Beruf, weil sie „etwas Sinnvolles tun kann“ (ebd.). Staatsanwalt Bell kennt sie noch aus ihrer Studienzeit, er war ihr Kommilitone (S.12). 

Sophie ist meistens gut gelaunt (S. 51) und hat die kindliche Eigenschaft, bei Nervosität an ihrem Bleistift zu kauen (S. 12, 153). Sophie wird von ihren Mitmenschen als „gut“ beschrieben (S. 163). Diese Eigenschaft wurde schon von Moritz erkannt, an dessen Prozess Sophie als Berichterstatterin (S. 52) beteiligt war: „Die Blonde ist eine Gute (...). Die will nichts Böses“ (S.53).

Sophie befürwortet das herrschende System und „verabscheut Anachronismen “ (S. 98), die sie an die Vergangenheit erinnern. Sie verdeutlicht Mia die große Errungenschaft der Methode, die Angst vor Krankheiten überwunden zu haben. Diese Angst war für die Menschen früherer Zeiten eine gr...

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