Charakterisierung Dr. Lutz Rosentreter

Der unbeholfene Verteidiger

Die Autorin beschreibt das Aussehen Rosentreters als „ein wenig zu groß gewachsen, mit etwas zu langen Haaren,...“ (S.70). Er hat zudem „strähnige Haare“ und eine „schlaksige Gestalt“ (S.106). Rosentreter ist von Beruf Rechtsanwalt und wird von der Richterin Sophie als Mias Pflichtverteidiger bestellt (S. 69). 

Rosentreter ist nett (S.163) und wirkt etwas kindlich und unsicher, da er seine Hände nicht ruhig halten kann und ständig etwas anfassen muss (S.70). Mia und die ideale Geliebte vergleichen ihn daher mit einem „großen Säugling“ (S. 80) beziehungsweise einem „kleinen Jungen“ (S.106). Aus Verlegenheit fährt sich Rosentreter oft mit der Hand durch die Frisur (S.13). Über seine Vergangenheit erfährt der Leser nur, dass Rosentreter „kein brillanter Student“ (S.172) war. Vielmehr verdankte er seine Noten seiner sympathischen Art (ebd.)

Als Mia und Rosentreter sich kennenlernen, erscheint der Strafverteidiger ihr als ein unprofessioneller Tölpel, den sie unter normalen Umständen hassen würde (S.72). Dennoch ist Mia froh, ihn an ihrer Seite zu haben (ebd.). 

Von sich selbst sagt der Verteidiger: „Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Arbeit ernst nehmen“ (ebd.). Jedoch steht seine Selbsteinschätzung im Widerspruch zu Sophies Meinung. Die Richterin hält Rosentreter für überfordert (S.162) und traut ihm nicht zu, Mia erfolgreich zu verteidigen (S.99).

Der Mensch hinter der Robe

Rosentreter erweist sich Mia gegenüber als mitfühlend und hilfsbereit: Nachdem Sophie Mia zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt hatte (S.103), verlässt Mia schockiert den Gerichtsaal und führt auf der Straße Selbstgespräche (S.105). R...

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