Charakterisierung Die ideale Geliebte

Eine erfundene Frau

Die ideale Geliebte ist eine Fantasiefigur und existiert nur in Mias Vorstellung. Erfunden hat sie ihr Bruder Moritz, während er vergeblich nach einer Partnerin suchte. Als Mia ihn nach seiner Verhaftung im Gefängnis besucht, bedauert sie, dass seine Bemühungen, eine passende Frau kennenzulernen, erfolglos waren. Moritz antwortet: „Das macht nichts (...) Ich habe mir eine erfunden“ (S. 44).

Die ideale Geliebte wird als eine schöne (S. 25) Frau beschrieben, die zwar „ein bisschen launisch“ (S. 44) ist, mit der sich Moritz ansonsten aber gut versteht. Während Moritz im Gefängnis sitzt, überredet er seine Schwester, die ideale Geliebte mitzunehmen (S. 45). So können die Geschwister in Verbindung bleiben, denn Moritz bezeichnet das „Reich der Phantasie“ als ihr „gemeinsames Zuhause“ (ebd.). Daraufhin liegt die erfundene Frau bei Mia zuhause auf dem Sofa (S. 25, 47, 65). 

Die beiden Figuren führen lange Zwiegespräche, die ausschließlich in Mias Wohnung stattfinden. Die ideale Geliebte versucht zum Beispiel Mia von Moritz Tod zu trösten: „Red keinen Scheiß, […] Wir...

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