Erzählperspektive

Juli Zeh verwendet in Corpus Delicti die Perspektive eines auktorialen Erzählers. Dieser Erzähler ist allwissend und behält jederzeit den Überblick über das Geschehen. Er kennt die Gedanken und Gefühle seiner Figuren und mischt sich von Zeit zu Zeit mit Erklärungen und Informationen in die Handlung ein.

Kenntnisse über Figuren

Mia trauert über den Verlust ihres Bruders Moritz und vernachlässigt aufgrund dessen ihre gesundheitlichen Pflichten gegenüber der Methode. Daher beschließt sie, ihr Sportpensum auf dem Hometrainer nachzuholen. Der auktoriale Erzähler kennt Mias Innenleben und schildert es dem Leser: „Mia tritt in die Pedale und denkt an – was? Gehen wir der Einfachheit halber davon aus, dass sie an Moritz denkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir richtig liegen, ist sehr hoch“ (S. 79).

Während der Hauptgerichtsverhandlung gegen Mia deckt der allwissende Erzähler ...

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