Tod und Leben

Die Protagonisten (Ich-Erzähler, Nigel, Karin, Anne) scheinen in erster Linie vom Vermögen ihrer Eltern zu leben, die  allerdings die meiste Zeit abwesend sind. Gleichzeitig scheinen sie in deren Schatten zu leben und trudeln planlos durch das Leben: Sie tauchen mal da und mal dort auf, ständig auf Party. Verantwortungsbewusstsein, feste Lebensstrukturen und Ziele scheinen nicht zu existieren, was in einer inneren Leere resultiert. Die wenigen tieferen Einblicke in die familiären Verhältnisse der Charaktere (z.B. S. 88, 121), lassen darauf schließen, dass die Eltern eine ähnliche Lebensweise vorgelebt haben. Die Figuren flüchten vor der  Wirklichkeit und flirten durch ihren Missbrauch mit dem Tod.

Im großen Kontrast dazu scheint Alexander zu stehen, dessen Eltern bei einem Autounfall früh umgekommen sind (S. 68), angesichts des Umstands, dass er eine finanziellen Mittel für ...

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