Deutschland und Schweiz

Abstand und Ruhe

Auch wenn der Ich-Erzähler erst am Ende des Romans, im Kapitel 8, in die Schweiz fährt, so hinterlässt dieses Kapitel doch einen nachhaltigen Eindruck. Der Ich-Erzähler scheint einen deutlichen Wandel durchgemacht zu haben, selbst den zuvor so negativ gekennzeichneten Taxifahrern steht er jetzt deutlich positiver gegenüber (S. 154 f.). Der Schweiz-Aufenthalt wirkt wie eine Art Selbstreinigung, als ob der Ich-Erzähler „angekommen“ ist.

Mit seinem Halt in Zürich (Kapitel acht) gewinnt er Abstand zu seinem Umfeld: Es ist das einzige Kapitel, in dem er keinen seiner alten „Freunde“ trifft, er ist völlig alleine. Auch die Fixierung auf Äußerliches im Generellen und auf Markennamen im Speziellen fällt völlig weg. Als er eine Gruppe Geschäftsleute sieht, stellt er nur am Rande fest: „Das sind solche Anzüge mit teuren Anzügen von der Stange und Mobiltelefonen […]“ (S. 148) -  ein deutlicher Unterschied zu den vorherigen, detaillierten Beschreibungen.

Ein besseres Deutschland

Bezeichnenderweise wird die Schweiz vom Erzähler...

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