Rezeption und Kritik

Krachts Debütroman wurde bei seiner Veröffentlichung von der deutschsprachigen Literaturkritik zwar sehr breit besprochen, die Banalität und die Oberflächlichkeit der Geschichte, die vielen Anspielungen auf den Nationalsozialismus wurden aber stark kritisiert. Die Meinungen der Kritiker waren aber sehr kontrovers und die Resonanz war alles in allem dennoch eher zurückhaltend, wobei Kracht vor allem mit US-Literaten, wie Jay McInerny oder Bret Easton Ellis, verglichen wurde.

Einige Jahre nach der Veröffentlichung von Krachts Debüt wurde „Faserland“ retroperspektiv, bezogen auf seine Wirkung auf die deutsche Popliteratur, erneut von Schriftstellern und Literaturwissenschaftlern besprochen und zu diesem Zeitpunkt fiel dann die Resonanz deutlich positiver aus. Unter anderem wurde festgestellt, dass „Faserland“ den ...

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