Rezeption und Kritik

Zunächst ist das Interesse an Brechts Stück nicht besonders groß. Er schickt die ersten Drucke 1941 an seine Freunde in den USA, der Schweiz und Schweden. Dass es kaum Reaktionen gibt, enttäuscht den Autor. „Der gute Mensch von Sezuan“ wird 1943 im Züricher Schauspielhaus uraufgeführt. Die Kritiken sind gemischt: Mancher ist begeistert, doch einige kritische Stimmen äußern, das Stück sei nur zu dem Zwecke geschrieben, den Klassenkampf zu provozieren. Andere finden, dass die christliche Religion hier verunglimpft werde. Letztere Beschwerde lässt sich aber eher auf die Theaterinszenierung als auf Brechts eigentliches Stück in schriftlicher Form zurückführen.

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