Der historische Hintergrund

In Deutschland zur Zeit der Weimarer Republik und anderen westlichen Ländern herrscht damals eine große Arbeitslosigkeit. Durch den Börsencrash im Jahre 1929 wird eine Wirtschaftskrise ausgelöst, welche die Lage noch verschärft. Hier versagt das kapitalistische System zutiefst, was für viele Menschen Arbeitslosigkeit zur Folge hat und wodurch viele Handelsfirmen zugrunde gehen. Der schwarze Donnerstag, der nachfolgende Börsencrash und die Weltwirtschaftskrise stellen den zeitgeschichtlichen Hintergrund von Brechts Theaterstück „Der gute Mensch von Sezuan“.

Am Donnerstag, den 24. Oktober 1929, beginnt ein dramatischer Verfall der Aktienkurse an der New Yorker Börse. Die Spekulationsblase, die unkontrollierte Kreditaufnahme, der Verfall der Agrarpreise, die jahrelangen Überinvestitionen in der Industrie und das Überangebot an Waren, mit dem die Nachfrage nicht Schritt gehalten hatte, bilden die wesentlichen Ursachen für die drastischen Kursverluste.

Die USA repräsentieren schon damals die führende politische und wirtschaftliche Macht und erwirtschaften etwa die Hälfte der gesamten Industrieproduktion. Schon am nächsten Tag, dem „Schwarzen Freitag“, bricht Panik an den europäischen Aktienmärkten aus, die zusammenbrechen. Der Börsencrash weitet sich rasch auf die ganze Welt aus und verursacht die größte Weltwirtschaftskrise im 20. Jahrhundert. Millionen von Anlegern b...

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