Verfremdungseffekt

Brecht hat diese Effekte für sein sogenanntes „Episches Theater“ zusammengestellt. Das Ziel der V-Effekte ist es, dem Publikum die ganze Zeit bewusst zu machen, dass es sich hier um ein Theaterstück handelt. Die Zuschauer sollen sich nicht in die Handlung einleben. Nur so, meinte Brecht, könnten sie die Handlung mit kritischem Abstand betrachten. Machtstrukturen wie die wirtschaftliche Ordnung des Kapitalismus könne man nur durchschauen, wenn man nicht selbst in ihnen gefangen sei (weil man sich in die Handlung eingelebt habe). Das Publikum soll zum kritischen Mitdenken aktiviert werden. Dadurch, dass Figuren plötzlich nicht mehr in die Handlung involviert sind, sondern sie kommentieren, wird...

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