Vergangenheitsbewältigung

Sowohl Hanna als auch Michael werden im Roman mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert und müssen sich mit dieser auseinandersetzen.

Für Hanna findet die Vergangenheitsbewältigung einerseits in Form und während des Prozesses über ihre Tätigkeit als SS-Wärterin und andererseits in ihrer Zeit als verurteilte Frau im Gefängnis statt. Dort erlernt sie sowohl das Lesen und Schreiben mithilfe von Michael Bergs Kassetten und schafft so die Möglichkeit für sich selbst, sich neue Informationen über die Zustände und Hintergründe in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten zu verschaffen (Kapitel 10, Teil 3). Dieses Bewusstwerden über das eigene Leben und das eigene Handeln findet erst in Hannas zweitem Lebensabschnitt statt. Zum Ende ihrer Haftzeit ist sie bereits eine gealterte Frau („Ich saß neben Hanna und roch eine alte ...

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