Gerichtsverhandlung

Die Gerichtsverhandlung ist das zentrale Thema im zweiten Teil des Romans „Der Vorleser“ von Bernhard Schlink. Hanna Schmitz ist zusammen mit vier weiteren Frauen wegen Selektion der jüdischen Frauen im Lager und dem Verhalten in der Nacht des Bombenangriffs angeklagt (S. 102 f.). Michael Berg besucht den Prozess im Rahmen eines Seminars für sein Studium der Rechtswissenschaften. Er verpasst keinen Tag der Verhandlung (S. 95).

Hannas Anwalt ist ein junger, noch unerfahrener Jurist. Er versucht so gut, wie es ihm möglich ist, Hanna zu verteidigen, doch sie kooperiert kaum mit ihm (S. 92, S. 105 f.). Stattdessen beantwortet Hanna die Fragen des Richters so, wie sie es für angemessen hält. Sie achtet nicht darauf, ob ihre Aussagen ihr schaden oder nützen können, sondern äußert unbedacht ihre eigenen Gedanken („Hanna wollte es richtig machen. Wo sie meinte, ihr geschehe Unrecht, widersprach sie, und sie gab zu, was ihres Erachtens zu Recht behauptet und vorgeworfen wurde“...

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