Hanna

Straßenbahnschaffnerin in Berlin

Hanna Schmitz ist am 21. 10. 1922 in Hermannstadt geboren (S. 91) und ist zu Beginn des Romans 36 Jahre alt. Sie wohnt, als sie mit Michael eine Affäre beginnt, in der Bahnhofsstraße in Berlin. Sie hat eine kleine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, dessen größter Raum die Küche ist (S. 13), und sie hält ihre Wohnung stets ordentlich sauber.

Hannas Aussehen wird im ersten Teil des Romans beschrieben mit „schulterlanges, aschblondes Haar“ (S. 14), „hohe Stirn, hohe Backenknochen, blaßblaue Augen, volle […] Lippen […], kräftiges Kinn […]. Ein großflächiges, herbes, frauliches Gesicht“, (S. 14).

Außerdem kann Hanna weder lesen noch schreiben. Ihren Analphabetismus verbirgt sie jedoch vor anderen Menschen, wenngleich es so erscheint, als habe sie ein großes Interesse an Literatur (S. 60). Auch die Bildung des jungen Michael ist ihr wichtig, wohingegen sie über ihren eigenen Beruf als Straßenbahnschaffnerin beinahe ausschließlich schlecht redet („Blöd ist Arbeit? Blöd? Was meinst du, was Fahrscheine verkaufen und lochen ist?“, S. 36). Das Einzige, was ihr daran doch gefällt, ist die Arbeitsuniform und die Bewegung der Bahn (S. 40).

Der Prozess

Hanna Schmitz ist in Siebenbürgern aufgewachsen. Im Alter von 17 Jahren ist sie nach Berlin gekommen und hat, bis sie 21 war, bei Siemens gearbeitet. Nach dem Ende des Krieges hat sie verschieden...

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