Inhaltsangabe

Der Roman Auerhaus (2015) von Bov Bjerg spielt im Westdeutschland am Ende der 1980er Jahre und bespricht eine Vielzahl an Themen, darunter Suizid, Anderssein und Freundschaft. Der 18-jährige Abiturient Höppner erzählt die Geschichte von vier Abiturienten, die eine WG auf dem Land in einem Dorf in der Nähe von Stuttgart gründen. Sie wollen dort auf ihren Freund Frieder aufpassen, der vor Kurzem einen Selbstmordversuch verübt hat. Schon nach kurzer Zeit schließen sich den Jugendlichen noch zwei andere grundverschiedene Außenseiter an.

Zunächst genießt die bunt zusammengewürfelte sechsköpfige Gruppe die scheinbar grenzenlose Freiheit und Autonomie und meistert ihren Alltag. Doch über ihnen allen kreist immer die Angst, dass Frieder erneut versuchen könnte, sich umzubringen. Bald treten in der Gruppe außerdem deshalb Probleme auf, da die gemeinsame Kasse ständig leer ist. Zahlreiche Mitglieder der Gruppe begehen organisierte Ladendiebstähle und machen sich der unterschiedlichsten Gesetzesbrüche schuldig, um die Kasse wieder zu füllen. Es entwickeln sich mehrere Konflikte und Spannungen mit der lokalen Bevölkerung, der Polizei und den Eltern, die schließlich zur Auflösung der WG führen.

Der Ich- Erzähler Höppner beginnt die Geschichte mit einer Anekdote, in deren Rahmen sein Jugendfreund Frieder am verschneiten Heiligabend als Spaß den beleuchteten Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz fällt und damit einen umfangreichen Stromausfall provoziert.

Frieders erster Selbstmordversuch

Um dem Freund seiner Mutter zu entgehen, schwänzt der 18-jährige Höppner immer einmal wieder ta...

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