Wichtige Zitate

„Frieder hatte am Heiligen Abend den großen Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz gefällt. (…) Das war nicht der Anfang der Geschichte, und das war nicht das Ende. (…) Aber das war das, was jeder von Frieder wissen sollte.“ (Höppner, S.9)

„Vera klaute alles, was nicht niet- und nagelfest war. Leider immer irgendwelchen nutzlosen Scheiß.“ (Höppner, S.18)

„Nicht achtzehn zu werden, war scheiße. Wenn man nicht achtzehn wurde, war alles umsonst.“ (Höppner, S.28)

„Ich fragte mich, ob es im Herbst besonders viele Selbstmorde gab. Es war kalt, und es regnete die ganze Zeit. Die Tage wurden immer kürzer. Die Pflanzen verwelkten. Wenn man eh schon traurig war, musste einen so was doch erst recht fertigmachen. Einerseits. Andererseits konnte man, wenn es abkühlte, auch einfach selbst in so eine Art Winterstarre fallen, ohne dass man sich blöd vorkam dabei. Der Herbst sagte: Sei ruhig traurig, schon okay. Der Frühling sagte: Ach guck an, bist du wieder traurig, du blöder Hund, du Versager, hm?“ (Höppner, S.41)

„Suizid, das klang nach einer Krankheit, dachte ich. Oder nach einer Medizin. Früher hatten wir es Selbstmord genannt. Oder Selbstmordversuch. Frieder sprach jetzt immer von Freitod. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Frieder besonders frei gewesen war, als er die Tabletten geschluckt hatte. Wenn alles auf die eine Entscheidung rauslief, wo war da die Freiheit?“ (Höppner, S.46)

„Die klügsten und freundlichsten Frauen hatte die dümmsten Arschlöcher zum Mann.“ (Höppner, S.51)

„Der durchschnittliche Inte...

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