Merkmale des Jugendromans im Werk

Definition „Jugendroman“

Jugendromane sind in erster Linie für eine jugendliche Leserschaft im Alter zwischen etwa 12 und 18 Jahren konzipiert und thematisieren spezielle Probleme und Herausforderungen des Heranwachsens. In der Regel befinden sich die auftretenden Charaktere im jugendlichen Alter und unterhalten sich in einer jugendgerechten Sprache, damit die junge Leserschaft sich ohne Probleme mit ihnen identifizieren kann. 

Im 19. Jahrhundert sind bereits erste Vorläufer des späteren Jugendromans zu finden. Diese Erzählungen wurden zwar nicht gezielt für eine jugendliche Leserschaft geschrieben, in ihnen treten aber bereits jugendliche Charaktere auf und die Probleme des Heranwachsens werden explizit diskutiert, wie beispielsweise in „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ (1884) von Mark Twain. 

Erst im 20. Jahrhundert erlangt der Jugendroman auf dem Buchmarkt eine eigenständige Stellung, da das Erwachsenenwerden zunehmend als eine eigenständige und herausfordernde Lebensphase wahrgenommen wird. Im Zentrum dieser Literatur stehen nun Probleme, die das Leben der Jugendlichen direkt berühren, zum Beispiel Themen, wie Einsamkeit, Außenseitertum, die Suche nach dem Sinn des Lebens, Selbstzwe...

Der Text oben ist nur ein Auszug. Nur Abonnenten haben Zugang zu dem ganzen Textinhalt.

Erhalte Zugang zum vollständigen E-Book.

Als Abonnent von Lektürehilfe.de erhalten Sie Zugang zu allen E-Books.

Erhalte Zugang für nur 5,99 Euro pro Monat

Schon registriert als Abonnent? Bitte einloggen