Kritik und Rezeption

Mit „Auerhaus“ gelingt Bov Bjerg 2015 der literarische Durchbruch. Der Roman wird in der Fachliteratur als „einer der größten literarischen Überraschungserfolge der letzten Jahre“ angepriesen (Quelle). Das Buch ist gleich nach seiner Erscheinung erfolgreich, schafft es auf die Spiegelbestsellerliste und ist bis heute mehr als 200.000 Mal verkauft worden. Es ist ins Niederländische, ins Italienische, ins Koreanische, ins Ukrainische und ins Russische übersetzt worden. 

„Auerhaus“ wird nach seiner Veröffentlichung von der Presse in den höchsten Tönen gelobt und erhält im Jahr seines Erscheinens zahlreiche positive Rezensionen, von denen hier nur ein kleiner Auszug präsentiert werden kann. Tobias Becker bezeichnet den Roman als ein „zauberschönes All-Age-Buch“, der zum einen Jugendliche in „die westdeutsche Provinz der Achtziger entführt“ und der zum anderen seinen „erwachsenen Leser in den 17-Jährigen verwandelt, der er einmal war.“ Er lobt außerdem die warmherzige und eingängige Sprache des Romans, die sich „nie gebildeter gibt als seine jugendlichen Protagonisten.“ (Quelle). 

Auch der Rezensent Peter Praschl lobt vor allem die gelungene Sprache des Auerhauses, in der jedes Wort an der richtigen Stelle sitze: „Alles, was falsch, überflüssig, bloßer Künstlerquatsch wäre, ist raus. Klare warme empathische und emphatische Prosa, die sich einerseits anstrengungslos wegliest und die andererseits nicht mehr weggehen will. Den Unterschied zwischen einem guten und einem anspruchsvollen Buch versteht man sofort, sobald man ein gutes in die Hände bekommt. Hier ist eines.“ (Quelle). 

Alex Rühle von der Süddeutschen Zeitung bezeichnet „Auerhaus“ als „eines der schönsten Bücher unserer Tage“ (Quelle) und l...

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