Autobiographische Bezüge

Auerhaus

Der Roman „Auerhaus“ ist stark autobiografisch geprägt. Die Handlung ist am Rande der Schwäbischen Alb angesiedelt. Dort wird auch Bov Bjerg am 1. Jan. 1965 in Heiningen bei Göppingen als Rolf Böttcher geboren. Hier wächst er zusammen mit zwei Geschwistern auf und besucht das Gymnasium in Göppingen, das damals „Progymnasium im Aufbau“ und nicht „Gymnasium Am Stadtrand“ heißt. 

Bov Bjerg berichtet in verschiedenen Gesprächen, dass er selbst in einer WG mit Namen „Auerhaus“ gewohnt hat: „Das Buch hat das Motto: ‚Alle Personen sind erfunden, alle Handlungen verjährt.‘ Ich habe aber vor dem Abitur wirklich in einer WG in einem alten Bauernhaus gewohnt.“; (Quelle) „Die Schüler-WG, um die es geht gab es wirklich. In einem Göppinger Stadtbezirk, den ich hier jetzt aber nicht namentlich nennen möchte. Das Auerhaus hieß Auerhaus, weil bei uns oft der Madness-Song ‚Our House‘ lief. Für die Nachbarn war unser Haus deshalb das Auerhaus.“ (Quelle)

„Die Figuren in Auerhaus gab es alle mehr oder weniger so in der Realität“, erklärt der Autor in einem anderen Interview (Quelle). Und zu der Frage: „Gibt es ein Vorbild für den suizidgefährdeten Freund, um den sich im ‚Auerhaus‘ die Schüler-WG bildet?“, antwortet er: „Ja, gibt es. Ich habe aber natürlich viel verdichtet.“ (Quelle)

Höppners Familie und Eigenschaften

Zwischen Bov Bjergs Leben und dem seiner Hauptperson Höppner bestehen viele auffällige Parallelen. Ebenso wie Höppner ist Bov Bjerg in einer ländlichen Gegend am Rande der Schwäbischen Alb aufgewachsen. Beide haben ihre Jugendzeit im Westdeutschland d...

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