Cäcilia

Einzug ins Auerhaus

Cäcilia Schreiner ist 18 Jahre alt. Als Einzige im Auerhaus stammt sie aus einem sehr reichen Elternhaus. In der Villa ihrer Eltern verfügt sie über ein riesiges Zimmer ganz für sich alleine. Im Keller steht sogar ein Swimmingpool zur Verfügung. Cäcilias Mutter ist Mitglied im Rotary-Club, einem Wohltätigkeitsclub, der sich für soziale und humanitäre Zwecke engagiert. Wegen ihrer beruflichen Verpflichtungen sind ihre reichen Eltern jedoch so gut wie nie zuhause (vgl. S.56).

Cäcilia besucht zusammen mit Höppner, Frieder und Vera die Abschlussklasse des Gymnasiums „Am Stadtrand“. Sie ist eine ausgezeichnete und selbstbewusste Abiturientin. In der Schule beschwert sie sich immer darüber, dass ihre Mitschüler zu schlechte Noten bekommen: „Cäcilia jammerte immer, wie ungerecht die Lehrer seien. Ungerecht zu den anderen, die schlechtere Noten bekamen als sie selbst. Dass ihre eigenen guten Noten ungerecht sein könnten, auf die Idee kam sie nicht.“ (S.68).

Nach Frieders erstem Selbstmordversuch ist sie in der Klasse die Einzige, die offen zeigt, wie sehr sie von dem Vorfall getroffen wurde. Sie beginnt, vor der versammelten Klasse zu weinen, und äußert sich dahin gehend: „Das mit Frieder! Das tut mir so leid! Warum hat er das gemacht?“ (S.22). Sie erklärt sich sofort dazu bereit, in die Wohngemeinschaft mit Höppn...

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