Zusammenfassung

Die Traumnovelle erzählt eine Episode aus dem Leben des Wiener Arztes Fridolin und seiner Frau Albertine. Sie haben eine kleine Tochter und führen eine glückliche Ehe. Auf einem Maskenball, den sie gemeinsam besucht haben, fühlten sich sowohl Fridolin als auch seine Frau von fremden Personen magisch angezogen.

Am Abend nach dem Maskenball gestehen sich die Eheleute gegenseitig, bereits im vergangenen Sommerurlaub jeweils einen anderen Menschen begehrt zu haben: Fridolin erregte ein junges Mädchen am Strand, während Albertine für einen jungen Dänen sogar beinahe ihre Ehe aufs Spiel gesetzt hätte. Als Fridolin zu einem Patienten gerufen wird, beenden sie ihr Gespräch.

Nachdem Fridolin seinen Pflichten als Arzt nachgekommen ist, kehrt er nicht nach Hause zurück. Verunsichert und aufgewühlt durch das Geständnis seiner Frau streift er ziellos durch die Straßen. Er folgt der Prostituierten Mizzi auf ihr Zimmer, ohne jedoch mit ihr zu schlafen.

In einem Caféhaus begegnet er seinem früheren Studienkollegen Nachtigall und folgt ihm zum Ball einer geheimen Gesellschaft. Vorher hat er sich beim Kostümverleiher Gibiser eine Mönchskutte und eine Larve geliehen. Fridolin erhält mit der Parole „Dänemark“ Zutritt zur Ballgesellschaft. Er ist vom Anblick nackter Frauen fasziniert, die sein sexuelles Verlangen wecken.

Eine dieser Frauen, die ihr Gesicht mit einer Larve verdeckt, spricht Fridolin an und warnt ihn. Er solle die Veranstaltung sofort verlassen, da er sich in großer Gefahr befinde. Fridolin möchte, dass die Unbekannte ihn begleitet, was diese aber kategorisch ablehnt. Schließlich wird Fr...

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