Inhaltsangabe

Arthur Schnitzler beschreibt in der Traumnovelle zwei Tage im Leben des Wiener Arztes Fridolin und dessen Frau Albertine. Die Erzählung beginnt, als das Paar an einem Winterabend zusammensitzt und ihnen ihre kleine Tochter ein Märchen vorliest. Nachdem sie zu Bett gebracht worden ist, unterhalten sich Fridolin und Albertine über den vorangegangenen Abend. Sie hatten gemeinsam einen Maskenball besucht.

Albertine machte dort die Bekanntschaft eines fremdländischen Unbekannten, Fridolin interessierte sich für zwei Dominos (vermutlich zwei Frauen, die lange Umhänge mit Kapuze trugen). Es kommt jedoch zu keiner engeren Bekanntschaft zwischen dem Ehepaar und den unbekannten Personen. Stattdessen genießen Fridolin und Albertine einen harmonischen Abend und später zu Hause eine innige Liebesnacht.

Anlässlich des Maskenballs denken die Eheleute über ihre bislang geheimen Sehnsüchte und Wünsche außerhalb der Beziehung nach. Sie spüren, dass ihre Ehe Gefahren ausgesetzt ist. In diesem Zusammenhang beichtet Albertine ihrem Mann ein Erlebnis, welches sie im vergangenen Sommerurlaub in Dänemark hatte: Sie sah dort einen jungen Mann, der sie sehr faszinierte. Sie glaubt, dass sie Fridolin dann untreu geworden wäre, wenn sie die Möglichkeit dazu gehabt hätte.

Nun gesteht auch Fridolin eine Begegnung am letzten Tag des Sommerurlaubs: Während eines frühmorgendlichen Spaziergangs am Strand traf er ein sehr junges Mädchen und es entwickelte sich ein intensiver Blickkontakt. Auch Fridolin gibt zu, dass dieses Ereignis starke erotische Gefühle in ihm weckte. Das Gespräch des Ehepaars endet, als Fridolin zum Hofrat gerufen wird. Dieser hat einen Herzanfall erlitten.

Als Fridolin am Krankenbett eintrifft, ist der Hofrat bereits verstorben. Fridolin tröstet Marianne, die Tochter des Hofrats. Diese gesteht ihm, dass sie schon lange heimlich in Fridolin verliebt sei. Er ist nicht überrascht, kann aber Mariannes Gefühle nicht erwidern.

Fridolin verlässt das Haus des Hofrats und läuft ziellos durch die nächtlichen Straßen. Dabei wird er von der Prostituierten Mizzi angesprochen und folgt dieser auf ihr Zimmer. Fridolin ist hin- und hergerissen zwischen der Abenteuerlust und der Angst. Er verlässt Mizzi, ohne dass es zu Zärtlichkeiten gekommen ist.

Fridolin will noch nicht nach Hause zurückkehren. In einem Caféhaus trifft er seinen früheren Kommilitonen Nachtigall. Dieser erzählt ihm von einem geheimen Maskenball, bei dem er später als Pianist auftreten werde. Fridolin besorgt sich beim Maskenverleiher Gibiser eine Mönchskutte und eine Larve. Dann folgt er Nachtigall zu der geheimen Gesellschaft.

Dort nennt er zwei Dienern die Eingangsparole „Dänemark“, welche Nachtigall ihm vorher verraten hatte. Fridolin ist fasziniert und erregt vom Anblick nackter Frauen im Saal, die nur ihr Gesicht ve...

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