Zusammenfassung

Es gibt einen eindeutigen roten Faden, der sich durch die Dialoge des „Reigen“ zieht: Paare finden zum Beischlaf zusammen. Und doch haben wir es mit jeweils ganz unterschiedlichen kleinen, zwischenmenschlichen, persönlichen Geschichten zu tun.

Hier findest Du eine praktische Übersicht zu den zehn Dialogen, die zusammen Arthur Schnitzlers „Skandalstück“ ergeben. Tabellarisch sind die Kapitel mit entsprechenden Seitenzahlen aufgeführt, Handlungsorte und -zeiten sind angegeben. Und selbstverständlich ist für jede Szene die Handlung, die sich aus dem Dialog ergibt, ganz leicht verständlich und in wenigen Worten zusammengefasst. So kannst Du immer schnell nachsehen, was in den Szenen geschehen ist und wer beteiligt war. Mit diesem Werkzeug fällt Dir die vertiefende Beschäftigung mit „Reigen“ viel leichter!

Dialog: 1

Seite: 7-11

Schauplatz: An der Augartenbrücke

Zeit: Spät am Abend

Personen: Die Dirne, der Soldat

Inhalt: Ein Soldat ist auf dem Weg in die Kaserne, als ihn eine Dirne auffordert, mit ihr zu gehen. Er behauptet, kein Geld zu haben. Da bietet sie sich ihm kostenlos an. Ihre Wohnung ist zu weit entfernt. Sie schlägt deswegen vor, es gleich hier am Donauufer zu tun. Still gehen die beiden ins Dunkel, um nicht von einem Wachmann entdeckt zu werden. Nach dem Beischlaf fragt sie ihn nach seinem Namen, doch er verrät ihn nicht. Sie stellt sich als Leocadia vor. Nun bittet sie ihn doch um ein wenig Geld. Aber der Soldat lacht darüber nur, verabschiedet sich und geht. Schimpfend bleibt sie zurück.

Dialog: 2

Seite: 12-18

Schauplatz: Auf einem Weg vom Wurstelprater in dunkle Alleen

Zeit: Am Sonntagabend

Personen: Der Soldat und das Stubenmädchen, eine Blondine, ein Bursche

Inhalt: Der Soldat führt ein Stubenmädchen in dunkle Alleen. Sie sagt, ihr sei unheimlich und sie wolle wieder zurück zum Tanzfest, wo sie sich kennengelernt haben. Doch er will nicht umkehren. Er drängt sie zum Sex, und sie gibt nach. Danach geht er schnell wieder in Richtung des Tanzfestes. Sie muss nach Hause und bittet ihn, sie zu begleiten. Ihm ist es aber zu früh, und er sagt, er wolle noch tanzen. Sie vermutet, dass er sich für eine Blondine vom Fest interessiert. Er schlägt ihr vor, auf ihn zu warten, dann würde er sie später nach Hause bringen. Kaum sind sie wieder beim Fest angekommen, fordert er die Blondine zum Tanz auf.

Dialog: 3

Seite: 19-24

Schauplatz: Zu Hause bei der Familie des jungen Herrn

Zeit: Ein Sommernachmittag

Personen: Das Stubenmädchen, der junge Herr, erwähnt werden: die Eltern, der Soldat, Doktor Schüller, Köchin Lini

Inhalt: Der junge Herr und das Stubenmädchen sind allein zu Hause, sie in der Küche, er auf seinem Zimmer. Er ruft sie wegen mehrerer Anliegen zu sich. Schließlich bittet er sie, näher zu treten. Er macht ihr Komplimente und verführt sie. Sie gibt zu bedenken, dass jemand an der Tür klingeln könnte. Doch er sagt, man müsse ja nicht öffnen.

Nachdem die beiden Sex hatten, kl...

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