Charakterisierung Bäckermeister Habetswallner

Der prinzipientreue und ruhige Kraftmensch

Bäckermeister Habetswallner ist ein Mann „in den besten Jahren“ (S. 45). Er ist verheiratet (S. 19, 45) und hat eine Tochter (S. 19). Sowohl von Gustl als auch von dem Kellner wird als charakteristisches Merkmal seine stattliche Leibesfülle hervorgehoben: „Der Dicke verstellt Einem schier die ganze Garderobe“ (S. 16), „Ein Kraftmensch ist er“ (S. 23), „na, den Dicken“ (S. 44).

Habetswallner scheint außerdem ein Mann von festen Prinzipien und Gewohnheiten zu sein, wenn er z.B. „jeden Nachmittag neben die Herren Officiere seine Tarokpartie“ (S. 44) zu spielen pflegt und seit „zwanzig Jahr[en]“ (S. 45) das gleiche Kaffeehaus besucht (vgl. S. 19). Von dem Kellner wird Habetswallner als „lieber Herr“ (S. 45) bezeichnet.

Nach einem Konzert in der Oper gerät er in der Garderobe in einen Konflikt mit Leutnant Gustl, der schnellstmöglich in den Besitz seines Mantels kommen und das Konzerthaus zügig verlassen möchte. Bäckermeister Habetswallner zeigt sich zunächst von seiner eher gutmütigen Seite. Zwar ermahnt er den drängelnden Gustl zur Geduld: „Geduld, Geduld!“ (S. 16), „Nur ein Bisserl Geduld!“ (S. 16)). Er bewahrt aber selbst nach Gustls unfreundlicher Erwiderung: „Machen Sie doch Platz!“ (S. 16) die Ruhe, indem er ihn noch einmal höflich zurechtweist: „Na, Sie werdenʼs auch nicht versäumen!“ (S. 17).

Die Be

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