Inhaltsangabe

Arthur Schnitzlers (1862–1931) Monolognovelle Fräulein Else (1924) erzählt das Schicksal der 19-jährige schönen und koketten Else aus der gutbürgerlichem Gesellschaft Wiens, die sich plötzlich durch die Spielleidenschaft ihres Vaters vor eine existenzielle Herausforderung gestellt sieht: Um ihre Familie von dem Bankrott zu retten, soll sie ihre Integrität opfern und sich nackt einem älteren vermögenden Herr präsentieren.

Während die 19-jährige Else mit ihrer reichen Tante und ihrem Cousin ihre Ferien in San Martino di Castrozza in den Dolomiten verbringt, erhält sie einen Expressbrief ihrer Mutter aus Wien, welcher detailliert die desolate Situation beschreibt, in der sich die Familie zurzeit befindet: Elses Vater, ein angesehener Rechtsanwalt, hat Mündelgelder veruntreut und diese Gelder bei riskanten Börsenspekulationen verloren. Nun wurden ihm lediglich drei Tage Zeit eingeräumt, um den fälligen Betrag von 30.000 Gulden zurückzuzahlen, ansonsten droht ihm eine Gefängnisstrafe.

Der suggestive Brief der Mutter lässt zur Erhöhung des Drucks auf ihre Tochter sogar anklingen, dass der Vater in diesem Fall einen Selbstmord in Erwägung ziehen könnte. Um die drohende Katastrophe abzuwenden, soll Else den ebenfalls im Hotel Fratazza logierenden Kunsthändler Dorsday, einen Bekannten der Familie, um den entsprechenden Geldbetrag bitten, zumal in Wien niemand mehr bereit ist, dem Vater, dem notorischen Spieler, noch einmal finanziell unter die Arme zu greifen. Da die per…

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