Elses Traüme

Die Welt des Unbewussten

Schnitzlers Versuch repräsentiert eine weitere Neuerung in der Erzähltechnik, die Träume der Hauptfigur zu versprachlichen und den inneren Monolog in die Welt des Unbewussten hineingleiten zu lassen. Während in der ersten Monolognovelle Gustls S…

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Elses Todesvision

Todeswunsch und Sehnsucht nach Aufmerksamkeit

Schon zu Beginn der Novelle erlebt die von Todessehnsucht heimgesuchte Else in ihrem Traum eine Vision ihres eigenen Todes: Ausgehend von Elses Frage: „Wer wird weinen, wenn ich tot bin?“ (S. 43), die auf ihre Sehnsucht nach menschlicher Anteilnahme und Überwindung der inneren Isolation hindeutet, träumt sie von sich selbst als einer Toten.

Else sieht sie sich allerdings dazu in der Lage, zumindest teilweise die Gespräche der anwesenden Trauergäste zu verstehen – beispielsweise ihre Spekulationen über ihren plötzlichen und frühen Tod, die von Selbsttötung: „Warum hat sie sich denn umgebracht? Aus unglücklicher Liebe zu einem Filou. Aber was fällt ihnen denn ein…

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