Prinz

Die Herkunft des kleinen Prinzen

Der kleine Prinz stammt vermutlich von Asteroid B 612, wo er gemeinsam mit drei Vulkanen und einer Rose lebt. Er ist klein und hat goldenes Haar sowie einen sonnengelben Schal. Seine Statur ist zart und zerbrechlich. Der kleine Prinz trifft in der Wüste auf den Piloten, der die Geschichte erzählt. Dieser beschreibt ihn als ein „kleines, höchst ungewöhnliches Männchen“ (S. 10) und als „bezaubernd“ (S. 10).

Auf seinem Planeten verbringt der kleine Prinz seine Zeit damit, seine Vulkane zu säubern, die Sprösslinge der Affenbrotbäume auszureißen und sich um seine Rose zu kümmern, die eines Tages Wurzeln auf seinem Planeten geschlagen hat. Hier zeigt sich, wie diszipliniert und sorgfältig der kleine Prinz sich um sein Zuhause kümmert.

Wenn er traurig ist, sieht er sich einen Sonnenuntergang an. Da sein Planet so klein ist, braucht er nur seinen Sessel ein Stück weiterzuschieben, um einen Sonnenuntergang sehen zu können. In seiner Leidenschaft für Sonnenuntergänge zeigt er Gefühle wie Trauer und Sehnsucht.

Die Rose lebt mit dem kleinen Prinzen auf Asteroid B 612. Als sie ihre Blüte entfaltet, ist der kleine Prinz beeindruckt von ihrer Schönheit. Die Rose ist sich ihrer Schönheit bewusst und bedrängt den kleinen Prinzen mit ihrer Eitelkeit und ihrer Empfindsamkeit.

Der kleine Prinz kümmert sich rührend um seine Blume. Er gießt sie, stellt tagsüber einen Wandschirm auf, der sie vor Zugluft schützen soll, und nachts eine Glasglocke zum Schutz vor der Kälte, doch die Rose ist nicht zufriedenzustellen und quält ihn mit ihrem Hochmut. Der kleine Prinz versteht dies nicht, weil er so jung ist. Er ist verzweifelt und will schließlich seinen Planeten verlassen. Hier zeigt sich, dass der kleine Prinz verletzlich ist.

Die Reise

Auf seiner Reise macht der kleine Prinz Halt auf mehreren Planeten und lernt dabei einige merkwürdige Erwachsene kennen, die alle einsam auf ihren Planeten leben.

Auf dem ersten wohnt ein König, der den kleinen Prinzen als einen Untertan ansieht. Der König gibt dem kleinen Prinzen Befehle, die er ausführen soll. Doch der kleine Prinz versteht den Sinn dahinter nicht, denn auf seine Bitte, einen Sonnenuntergang zu befehlen, antwortet der König, dass er dies erst tun könne, wenn die Umstände dafür passend seien. Das bedeutet, er „befiehlt“ einen Sonnenuntergang erst dann, wenn die Sonne ohnehin untergehen würde.

Der kleine Prinz durchschaut die Herrscherweisheit des ...

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