Rezension

Der Jugendroman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ der britischen Illustratorin und Schriftstellerin deutscher Herkunft, Judith Kerr, erscheint im Jahre 1971 auf Englisch und wird zwei Jahre später ins Deutsche übersetzt. Ein altwissender Erzähler berichtet in der Erzählung von den zahlreichen Erlebnissen einer deutschen jüdischen Familie auf der Flucht vor den Nazis.

Die stark autobiografische Geschichte findet in den 1930er Jahren statt und hat die neunjährige Anna als Hauptfigur. Das kleine Mädchen lebt ein komfortables Leben mit ihrer Familie in einem Haus in Berlin in der Nähe des Grunewalds. Ihr Vater ist ein berühmter Journalist und Schriftsteller und ihre Mutter Hausfrau. Sie hat einen älteren Bruder, den zwölfjährigen Max. Die Familie ist jüdisch, aber nicht sehr religiös. 

Die vier Familienmitglieder müssen 1933 kurz vor Hitlers Machtübernahme aus Deutschland in die Schweiz fliehen, nachdem der Vater kritische Artike...

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