Kapitelzusammenfassung

Judith Kerrs Jugendroman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ (1971) erzählt die Geschichte des neunjährigen Mädchens Anna und ihrer jüdischen Familie, die nach Hitlers Machtergreifung 1933 aus Deutschland zunächst nach Schweiz fliehen muss und dann nach Paris und London emigriert. In der spannenden und leicht verständlichen Geschichte kannst Du Anna auf ihrer Flucht begleiten und erfahren, welche Hindernisse sie und ihre Familie auf ihrer Reise bewältigen müssen.

Das Buch umfasst 240 Seiten und ist in 24 Kapitel eingeteilt. Unsere sorgfältig formulierte Kapitelzusammenfassung beschreibt die handelnden Personen, den Ort der Handlung und den jeweiligen Zeitraum, in welchem die Geschichte sich abspielt. Sie schildert für jedes einzelne Kapitel die wichtigsten Ereignisse jedes Kapitels. Die Seitenzahlen sind natürlich angegeben, damit Du die einzelnen Textstellen schnell nachschlagen kannst und immer weißt, an welcher Stelle was passiert ist. Damit wird Deine Arbeit mit dem Buch erleichtert.

Für einen schnellen Überblick über die Erzählung bieten wir Dir auch eine kurze Zusammenfassung der gesamten Handlung an. Diese hilft Dir dabei, das Geschehen im Buch schnell zu erfassen und wiederzugeben. Du kannst sie jederzeit verwenden, wenn Du Dir den Inhalt ins Gedächtnis rufen möchtest. Sollte die kurze Zusammenfassung nicht detailliert genug sein, dann kannst Du unsere Inhaltsangabe lesen, um eine bessere Übersicht über die Handlung zu erlangen. 

Kapitel 1

Seiten: 7 - 19

Schauplatz: Berlin, auf einer Straße in der Nähe von Annas Haus, in einem Schreibwarenladen, in Annas Haus

Zeit: Kurz vor Mittag, Februar 1933

Personen: Anna, Elsbeth, Fräulein Lambeck, der Ladeninhaber, Fräulein Heimpel „Heimpi“, Max, Günther, Mama, Papa und Bertha

Handlung: Anna befindet sich mit Elsbeth nach der Schule auf dem Weg nach Hause. Sie sehen ein Plakat von Adolf Hitler. Die Wahlen stehen bevor. Die Mädchen reden über ihn und seinen Willen, den Juden einen Riegel vorzuschieben. Anna erzählt, dass sie deshalb jüdisch sei, weil ihre Eltern das auch sind. 

Unterwegs suchen sie einen Schreibwarenladen auf, in dem Anna Buntstifte kauft. Dort arbeitet Fräulein Lambeck, sie hat alle Bücher von Annas Vater, einem angesehenen Journalisten und Schriftsteller, gelesen und ist eine große Verehrerin von ihm. Sie lässt Grüße an Annas Vater ausrichten und erkundigt sich nach seiner Gesundheit. Anna sagt, dass ihr Papa die Grippe habe. 

Die beiden gehen zu Annas Haus. Elsbeth läuft aber nach Hause, weil sie zu spät zum Essen kommt. Die Haushälterin und Kindermädchen Fräulein Heimpel, genannt „Heimpi“, empfängt Anna und hilft ihr beim Ausziehen. Im Badezimmer trifft sie ihren Bruder Max und seinen Freund Günther. Die beiden haben in der Schule ein Nazi-Abzeichen gestohlen. 

Während des Mittagessens bekommt Annas Papa einen Anruf und das Hausmädchen Bertha fragt, ob sie Papa stören solle. Ihre Mama geht in Papas Zimmer, weil der Anruf dringend ist. Nach dem Essen möchte Anna ihrem Papa die Grüße von Fräulein Lambeck ausrichten, aber er spricht gerade mit Mama und sie möchten nicht gestört werden. 

Anna verwendet ihre neuen Buntstifte, um ein selbst geschriebenes Gedicht zu illustrieren. Später, nachdem Papa wieder allein ist, geht sie in sein Zimmer und zeigt ihm das Gedicht. Es gefällt ihm. Er bekommt erneut einen Anruf und Anna geht hinaus. Am nächsten Tag will das Mädchen ihren Papa besuchen, doch er ist nicht mehr im Zimmer.

Kapitel 2

Seiten: 20 - 31

Schauplatz: Berlin, in Annas Haus, in der Schule, im Grunewald

Zeit: Am nächsten Morgen und die Tage danach, 1933

Personen: Anna, Mama, Heimpi, Max, Elsbeth, Peter Kentner, Marianne Kentner, Fräulein Lambeck und Onkel Julius

Handlung: Heimpi teilt mit, dass Annas Papa in der Nacht verreist ist. Ihre Mama kommt dazu und sagt, dass der Papa jetzt in Prag ist, weil er Angst hat, man könne ihm seinen Pass wegnehmen. Papa hat Angst, dass er in Deutschland nicht mehr als Journalist arbeiten darf. Mama sagt, dass die Familie bald in die Schweiz umziehen ...

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